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Derby vor über 200 Zuschauern endet Unentschieden

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Tim Rauch gegen Silvio Rosemann
Das Derby zwischen Nöbdenitz und Schmölln/Großstöbnitz stand bis zum Schluss auf Messers Schneide, hätte in beide Richtungen kippen können, doch schlussendlich stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Die Gäste hatten vor allem in der 2.Halbzeit viele Chancen, Teufelskerl Schmidt hielt den SSV aber immer wieder im Spiel. Auch in Überzahl, nach Rot gegen Lange, wollte der Schmöllner Siegtreffer nicht gelingen, sodass Wagner sogar noch die Siegchance für Nöbdenitz hatte. Mit dem Punkt können aber sicherlich beide Mannschaften leben. Die Tore erzielten Gerth (45.) und Haß (68./HE).


Auch das Derby beim SSV Nöbdenitz zog die Fans, wie schon das Spiel in Gößnitz, in seinen Bann und so sahen auch diesmal wieder über 200 Zuschauer das Spiel unserer 1.Mannschaft.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, die großen Höhepunkte fehlten aber noch. Mit den Fingerspitzen lenkte der starke SSV-Keeper Schmidt einen guten Kutschbach-Schuss um den Pfosten (20.), ein ebenfalls guter Versuch von R.Jahn ging haarscharf am Pfosten vorbei (31.). Mit dem Halbzeitpfiff ging der Gastgeber mit seinem ersten ernsthaften Torschuss in Führung. Karsten Gerth setzte einen Freistoß absolut sehenswert in das Tor der Gäste, die sich von diesem Nackenschlag aber schnell erholten.


Denn nach dem Wechsel hatten die Gäste die Partie im Griff und erspielten sich viele Chancen. Knifflig wurde es bereits in der 47.Minute, als der aufgerückte Barylla frei durch war, von Pucknat aber noch aufgehalten wurde. Da wohl noch ein anderer Nöbdenitzer Spieler hätte eingreifen können zeigte Schiedsrichter Poschart (Gera) nur Gelb. Den anschließenden flachen Freistoß von Steinberg parierte Schmidt sicher. Auf der Gegenseite zeigte sich auch Torwart Philipsen sehr sicher, als er einen Kopfball von Heilig entschärfte. Jetzt aber begann die absolute Druckphase der Knopfstädter, die das Tor mit aller Macht erzwingen wollten. Nach einem Rückpass auf den Keeper gab es indirekten Freistoß, den Torjäger Pohl auf das Gehäuse wuchtete. Timo Lange aber klärte mit Fußabwehr auf der Linie (60.). Kurz danach schob Haß den Ball aus 18 Metern ganz knapp vorbei. Ebenso haarscharf verpasste der Kopfball von Pohl den Weg ins Tor (64.). Nach 67 Minuten klärte wiederum Lange für Nöbdenitz auf der Linie, diesmal aber in bester Torwartmanier mit der Hand. Logische Folge: Rote Karte für Lange und Elfmeter für Schmölln/Großstöbnitz. Alexander Haß ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum umjubelten 1:1-Ausgleich (68.).


Jetzt begann die spannende Schlussphase, in der der Druck der Gäste, die jetzt in Überzahl agierten, aber wieder nachließ. Nöbdenitz kam immer wieder zu Kontern. So setzte Busch seine Direktabnahme knapp drüber (77.). Auf der Gegenseite hatten die Knopfstädter dann die Riesen-Doppelchance zum Siegtreffer. Doch Teufelskerl Schmidt hielt seine Mannschaft mit 2 Glanzparaden im Spiel. Nach einem Haß-Freistoß scheiterte erst Pohl per Kopf an Schmidt, dann parierte der Keeper auch gegen Hüttig mit klasse Reflex, ehe Hüttig den 2.Nachschuss neben das Tor setzte (85.). So hätte der eingewechselte Wagner in der Nachspielzeit die Partie sogar auf den Kopf stellen können, er scheiterte aus spitzem Winkel aber am guten Philipsen.

Am Ende ein Remis, mit dem sicherlich beide Mannschaften leben können. Die Knopfstädter waren dem Sieg in vielen Situationen näher, die Cleverness im Abschluss aber fehlte heute.

 

SSV Nöbdenitz: Schmidt - Heilig (69. Wagner), Meinhardt, Rosemann, Lange, Fleischer, Pucknat, Gerth, Busch, Jakob und Zschögner.

 

SG Schmölln/Großstöbnitz: Philipsen - Barylla, Cepnik, Steinberg, Kutschbach, Rauch, R.Jahn, Jacobi, Pohl, Haß und M.Müller (46. Hüttig).

 

Gelbe Karten: Pucknat – Haß

 

Rote Karte: Lange (Nöbdenitz, Handspiel, 67.)

 

Torfolge: 1:0 Gerth (45.), 1:1 Haß (HE/68.)

 

Schiedsrichter: Sven Poschart (Gera)

 

Zuschauer: 205

Sonntag, 24. Juni 2018

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